Kontakt

Ökumenische Hospiz-Gruppe Marienheide
Hauptstraße 48
51709 Marienheide

Postanschrift: Postfach 1392
51705 Marienheide
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Hospiz-Telefon (0 22 64) 28 62 23
                      (0 17 0) 63 62 90 1

 

Sprechzeiten im Hospiz-Büro:
dienstags und donnerstags von 9:30 - 12:30 Uhr

Neu: mittwochs von 9:30 – 12:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Download: Gruppen-Flyer

Unseren Facebook Auftritt finden Sie hier

Presse


Aus dem Veranstaltungskalender für die Monate Mai, Juni, Juli 2016 der Gemeinde Marienheide:

Sterbebegleitung als Lebenshilfe in der Zeit von Abschied und Trauer


Viele schwerkranke und sterbende Menschen wünschen sich ihr Lebensende in vertrauter, häuslicher Umgebung, möglichst ohne Schmerzen und Leiden. Wir als Hospiz-Gruppe möchten helfen, Sterbenden den Wunsch zu erfüllen, zu Hause oder „wie zu Hause“ in fürsorglicher Geborgenheit den letzten Weg gehen zu können.
So steht im Mittelpunkt unseres Handelns die liebevolle, individuelle Begleitung  in der letzten Phase ihres Lebens, in der wir den Kranken Zeit schenken und Nähe geben, miteinander Freude teilen, sprechen und schweigen. Wir möchten ihre Hoffnungen und Ängste mittragen und sie unterstützen, Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen.
Angehörige und Pflegende möchten wir zumindest zeitweise entlasten und betroffenen Familien in Sorgen und Ängsten, bei Abschiednehmen und Trauer als vertrauliche Gesprächspartner beistehen.
In unserem ehrenamtlichen, kostenfreien Dienst unterliegen wir der Schweigepflicht.
Bei unseren Begleitungen machen auch wir die schmerzliche Erfahrung, dass immer mehr ältere Menschen an Demenz leiden, und dies bedeutet für alle Beteiligten eine große Herausforderung im Bestreben, schwerkranken Menschen ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Für unsere aktiven Helfer/innen wird deshalb im Juni eine mehrtägige Fortbildung zum Thema „Demenz“ stattfinden. Als Referentin wird Frau Dr. Ursula Becker, Ärztin und Familientherapeutin aus Alfter, zu uns kommen, deren umfassender Fortbildungsschwerpunkt im Themenkreis „Demenz“  liegt.
In diesem Zusammenhang laden wir Sie herzlich ein zu einer öffentlichen Abendveranstaltung mit Frau Dr. Becker und dem Thema „ Demenz – der uneindeutige Verlust“, am Freitag, den 3. Juni 2016, Beginn 19 Uhr, im Katholischen Pfarrheim Marienheide, Klosterstraße..
„Uneindeutiger Verlust“ – welche Bedeutung verbirgt sich hinter diesem speziellen Begriff? Erkrankt ein Mensch an Demenz, so stellt das die Angehörigen vor eine ganz besondere Herausforderung. Sie müssen sich verabschieden von dem Bild, das sie über viele Jahre von einem vertrauten Menschen hatten, gleichzeitig Tag für Tag einen neuen gemeinsamen Weg finden und diesen Menschen neu kennenlernen. Eine solche Situation beschreibt die amerikanische Psychotherapeutin Pauline Boss mit dem Begriff des „uneindeutigen Verlusts“: Ein uns nahestehender Mensch ist gleichzeitig da und doch nicht da. Eine wirkliche Lösung dieses Dilemmas kann es nicht geben, sondern das Ziel besteht darin, mit der Uneindeutigkeit leben zu lernen.
Frau Dr. Becker lädt die Zuhörer ein, sich näher mit diesem Gedanken zu beschäftigen und zeigt Möglichkeiten auf, mit der ganz besonderen Situation umzugehen.

Wir würden uns freuen, Sie bei dieser interessanten Veranstaltung begrüßen zu dürfen! Der Eintritt ist frei.

Sie brauchen unsere Hilfe? Bitte rufen Sie uns unter der Telefonnummer 02264 286223 an.



Trude Johannessen, Öffentlichkeitsarbeit

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